Eine Wärmepumpe nutzt die in unserer Umwelt gespeicherte Energie und wandelt diese in nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser um. Dabei wird Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser aufgenommen und über einen geschlossenen Kältemittelkreislauf auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Physikalisch betrachtet zählt die Wärmepumpe zu den effizientesten Arten der Wärmeerzeugung, da sie aus einer Kilowattstunde Strom ein Vielfaches an Heizenergie bereitstellen kann. Aus diesem Grund gilt sie heute als die zukunftsfähigste Heizungstechnologie für Neubauten und Modernisierungen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Luft-Wasser-Wärmepumpen und Sole-Wasser-Wärmepumpen.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Wärmequelle und der Art, wie die Umweltenergie auf das Kältemittel übertragen wird. Zu den größten Vorteilen zählen die hohe Energieeffizienz, die Möglichkeit einer nahezu CO₂-neutralen Beheizung sowie eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und Energiekonzernen. Besonders attraktiv ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage, da selbst erzeugter Solarstrom direkt für den Betrieb genutzt werden kann. In Verbindung mit Fußbodenheizungen oder anderen Flächenheizsystemen können viele Wärmepumpen im Sommer zudem zur angenehmen Raumkühlung eingesetzt werden. Als SHK-Meisterbetrieb begleitet die Bernhard Frondorf Systemtechnik GmbH aus Alzey ihre Kunden seit 1968 bei der Planung und Umsetzung moderner Haustechniklösungen.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt ihre Energie direkt aus der Umgebungsluft. Hierzu saugt ein Ventilator die Außenluft an und führt sie durch einen Verdampfer mit Lamellenpaket. Dort wird die enthaltene Wärme auf das Kältemittel übertragen und für den weiteren Wärmepumpenprozess genutzt. Moderne Luft-Wärmepumpen werden heute häufig als Monoblock-Geräte ausgeführt. Dabei befindet sich die komplette Wärmepumpentechnik in einer kompakten Außeneinheit, was die Installation besonders einfach macht. Durch die rasante technische Entwicklung der vergangenen Jahre haben Luft-Wärmepumpen deutlich an Effizienz gewonnen und sind mittlerweile oft die erste Wahl bei Neubauten und Sanierungen.
Ein großer Vorteil liegt in den geringen Erschließungskosten, da weder Erdarbeiten noch Sondenbohrungen oder genehmigungspflichtige Maßnahmen erforderlich sind. Dadurch lassen sich die Systeme auch auf kleineren Grundstücken oder im Zuge einer Modernisierung unkompliziert nachrüsten. Zudem wurden die Geräte hinsichtlich Schallschutz kontinuierlich verbessert. Dank leistungsstarker Dämmung und optimierter Ventilatortechnik ist die Geräuschentwicklung moderner Anlagen heute kaum noch wahrnehmbar. Die Bernhard Frondorf Systemtechnik GmbH bietet ihren Kunden im Raum Worms, Nieder-Olm, Kirchheimbolanden und Bad Kreuznach die fachgerechte Planung, Installation und Wartung moderner Luft-Wärmepumpensysteme aus einer Hand.
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Boden gespeicherte Erdwärme, die ganzjährig relativ konstante Temperaturen von etwa 5 bis 10 °C aufweist. Die Wärme wird entweder über Erdsonden oder über Flächenkollektoren aufgenommen. Erdsonden werden meist in Tiefen von 50 bis 150 Metern eingebracht, benötigen nur wenig Grundstücksfläche und liefern sehr konstante Temperaturen, sind jedoch mit höheren Investitionskosten verbunden. Flächenkollektoren werden dagegen in etwa 1 bis 1,5 Metern Tiefe im Garten verlegt. Sie sind günstiger als Tiefenbohrungen, benötigen jedoch mehr freie Fläche und reagieren etwas stärker auf Witterung und Jahreszeit. Eine Wasser-Frostschutz-Mischung, die sogenannte Sole, nimmt die Wärme aus dem Boden auf und transportiert sie zum Verdampfer.
Dort bringt sie das Kältemittel zum Verdampfen. Anschließend verdichtet ein Kompressor das Kältemittel, wodurch die für den Heizbetrieb erforderlichen Temperaturen entstehen. Durch die konstanten Bodentemperaturen von etwa 7 bis 13 °C arbeiten Sole-Wärmepumpen auch im Winter äußerst effizient und ermöglichen dauerhaft niedrige Stromkosten. Da keine Außengeräte erforderlich sind und die Technik als besonders robust gilt, zeichnen sich diese Anlagen durch einen geringen Wartungsaufwand aus. Erdsonden können eine Lebensdauer von weit über 50 Jahren erreichen. Gleichzeitig entfallen störende Außengeräusche, was insbesondere in dicht bebauten Wohngebieten ein großer Vorteil ist. Mit nahezu 100 Mitarbeitern vereint die Bernhard Frondorf Systemtechnik GmbH sämtliche wichtigen Gewerke der Haustechnik – von Heizungsbau, Sanitär und Elektroinstallation bis hin zu Photovoltaik-, Klima- und Lüftungstechnik – unter einem Dach.